Akutes Weihnachts-Wurschteln

Wenn ihr es nicht wusstet, habt ihr es bestimmt hoffentlich nicht gemerkt – ich war die letzten 2,5 Wochen im Urlaub. Ich hatte aber fleißig vorgearbeitet und einige Blogbeiträge schon im November geschrieben, die dann nach und nach hier erschienen sind…

weihnachtswurschteleibanner

Wenn ihr es nicht wusstet, habt ihr es bestimmt hoffentlich nicht gemerkt – ich war die letzten 2,5 Wochen im Urlaub. Ich hatte aber fleißig vorgearbeitet und einige Blogbeiträge schon im November geschrieben, die dann nach und nach hier erschienen sind. Damit euch nicht langweilig wird, während ich weg bin. Ich fand es eine gute Idee, NICHT zu schreiben, dass wir so lange weg sind und unser Haus leer steht. Ebenso doof hätte ich es gefunden, euch hier einfach solange auf dem Trockenen sitzen zu lassen – daher eben die vorbereiteten Beiträge.

Jetzt bin ich also wieder da, noch nicht ganz wieder in dieser Zeit- und Klimazone angekommen, aber ich arbeite dran. Mal zum Vergleich ein Bild von Donnerstag und Freitag Mittag, dann seht ihr, was ich meine:

Obwohl in Florida auch Advent ist, besonders nach Thanksgiving „explodiert“ da förmlich überall die Weihnachtsdeko, fehlte mir bei 26 Grad irgendwie ein bisschen die richtige Stimmung – dazu schreibe ich aber später mehr. Gestern und heute habe ich mir nun erstmal ein „Power-Weihnachtswurschtel-Wochenende“ verordnet gegönnt und bin jetzt so langsam in Vorweihnachtslaune. Der Schnee hat dabei zweifellos geholfen, und der Weihnachtsradiosender aus dem Internet :-)

Damit es im Haus so richtig vorweihnachtlich riecht, habe ich die ersten drei Sorten Plätzchen gebacken – erstmal die Klassiker, ohne die es nicht geht. Einfache Mürbeteig-Ausstechplätzchen, Nussberge (auf besonderen Wunsch des Herrn des Hauses, die einzigen glutenhaltigen Kekse, die ich backen werde!) und Berliner Brot (Rezepte folgen). Die ausgestochenen Plätzchen habe ich diesmal mit den tollen Keksstempeln von Tchibo verschönert, ich hatte in einem anderen Blog schon davon gelesen – wenn ich ein bisschen nachdenke, fällt mir bestimmt auch wieder ein, bei wem das war… Google hat mir auf die Schnelle leider nicht geholfen… Also, jetzt habe ich „sprechende“ Kekse:

Was fehlt noch für die perfekte Vorweihnachtswurschtelei? Genau, die Deko. Alle Kisten runtergetragen, alles auf dem Tisch ausgebreitet, gesichtet, sortiert… und dann überall verteilt.

Daher gibt’s nun einen kleinen Rundgang durch unser frisch weihnachtlich dekoriertes Haus für euch! Grundfarben sind klassisches rot-weiß-grün, bis hin zu den diversen Backzutaten, die ich in Florida gekauft habe, aber dazu ebenfalls später mehr, wenn ich sie verbacken habe…

Da wäre also als erstes das Welcome-Schild neben der Haustür und die Kommode mit dem Wichtel von Papa und Riesenzapfen aus Florida (vermutet man ja gar nicht, dass da sowas wächst…).

Dann hätten wir hier meinen allerliebsten Adventskalender (dieses Jahr leer, weil wir ja eh nicht da waren) und der Kerzenständer von IKEA für sagenhafte 4,99 EUR – psssst, verratet dem Herrn des Hauses nicht, dass ich natürlich noch ca. 18 Teelichtgläschen nachkaufen muss, weil ich die doch zum Geburtstag und zu Weihnachten als Dessert- oder Salatgläschen brauche… Ihr versteht das, oder?

Im Wohnzimmer gehen wir einmal im Uhrzeigersinn rum – rechtes Expedit-Regal mit dem in den USA gekauften „Let it snow“-Schriftzug auf der Tafel, dazu Sterne und zwei Rentiere, die ich in meinem Lieblingsbastelladen gekauft habe…

Auf dem linken Expedit steht nun ein Weihnachtsbild (kein eigenes, das war mal ein Kalender), außerdem ein schlichter Kranz und ein paar Kerzen… Irgendwie ist mein Kranzrohling weg, daher habe ich dieses Jahr mal zwei fertige gekauft. Sonst binde ich immer selbst, das riecht so toll… naja, irgendwo muss ich die durch den Urlaub „verlorene“ Vorbereitungszeit ja sowieso einsparen, oder?

Auf dem Esstisch momentan ein schlichter Advents-Kein-Kranz, mehr möchte ich hier nicht haben.  Ach so, die beiden Stacheldrahtpflanzen habe ich Anfang November bei meiner Schwester gekauft und im Zug hierhertransportiert, die dürfen jetzt erstmal drinnen wohnen.

Dann hätten wir noch klassische Weihnachtssterne und einen weiteren schlichten Kranz mit Kerze auf dem Couchtisch und einen Leucht-Stern und eingemachte Weihnachtskugeln im Glas in der Ecke…

Nun fehlen nur noch 2-12 neue Lichterketten, die in verschiedenen Ecken aufgehängt, in Gläser oder an die Tannenzweige verteilt werden. Die besorge ich morgen nach der Arbeit. Et voilà, das war’s, mehr Weihnachten wird es erstmal nicht geben, bis der Baum kommt. Und das dauert noch über eine Woche! Aber langweilig wird mir trotzdem nicht, denn ich muss ja noch 2-5 Sorten Plätzchen backen und Geschenke einpacken und Tüten basteln und Weihnachtsleckerlis herstellen und und und… Zum Glück habe ich wenigstens schon fast alle Geschenke zusammen, der Rest ist unterwegs.

Wie sieht’s bei euch aus? Schon alles fertig, oder macht ihr das in der letzten Minute?

2 Gedanken zu „Akutes Weihnachts-Wurschteln“

  1. Nein, hier ist noch nichts fertig. Bis auf den Adventskranz ist es recht unweihnachtlich… leider. Aber, da ich krank war, ist alles auf der Strecke geblieben. Nun werde ich morgen so richtig „reinhauen“ und loslegen. Morgen Abend soll es dann auch schon etwas weihnachtlicher sein. Plätzchen stehen auch noch an. Rezepte liegen hier und nach dem Großeinkauf am Dienstag werden Mittwoch die Leckerchen in die Dosen wandern. Vielleicht gar nicht mal so schlimm, dass es so spät ist.. dann besteht die Chance, dass Weihnachten noch welche da sind. ))))
    Du liest, hier ist noch alles offen.
    Muss sagen, deine Dekosachen finde ich wunderschön.
    LG AnnaS

    1. Danke, Anna… Du hast völlig Recht, spät backen = Weihnachten ist noch was übrig… ich sehe mit Grauen, wie der Füllstand der Dosen sinkt, aber sie sind halt sooooo lecker…

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