Back to the roots

Und das gleich doppelt – also „back to the roots“, meine ich… Erstens haben wir mit der Kochgruppe nach längerer Pause mal wieder etwas aus einem Jamie Oliver-Buch gekocht, und zweitens gab es…

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Und das gleich doppelt – also „back to the roots“, meine ich… Erstens haben wir mit der Kochgruppe nach längerer Pause mal wieder etwas aus einem Jamie Oliver-Buch gekocht, und zweitens gab es Pastinaken, bekanntermaßen ein Wurzelgemüse. Das ich übrigens noch nie gegessen hatte, genauso wie alle anderen in der Gruppe – also ein guter Grund, das mal zu probieren.

Es gab „Mariniertes Schweinekotelett mit Pastinaken, Birnen und Kartoffeln und Minzsoße“ aus dem Buch „Kochen für Freunde„. Grobe Beschreibung (Urheberrecht, ihr wisst schon): Koteletts marinieren in Olivenöl, Zitronensaft und -schale, Knoblauch, Rosmarin. Gemüse und Birnen kleinschneiden und in einen Bräter geben, Fleisch mitsamt Marinade drauf und mischen. Ab in den Ofen – das war’s.

Die Brot-Minz-Soße besteht aus einer Mischung aus Weißbrot, Öl, Essig, Senf und Minze und wird gut durchgehackt. Kommt auf’s Fleisch, außer bei mir, war nämlich ein normales (= glutenhaltiges) Brötchen drin… aber auch ohne ist es sehr lecker. Vor allem die Pastinaken fanden wir alle spannend, wie das eben so ist bei neuen Zutaten. Die Stücke, die oben im Bräter lagen, waren noch al dente, die unteren ziemlich weich. Beides hat uns aber gut geschmeckt, dieses erdige bisschen-wie-Möhren-aber-anders gibt es bei uns bestimmt nochmal.

So, und nun möchte ich mal kurz meine Kochgruppe loben – ich habe im Laufe des Nachmittags rasende Kopfschmerzen bekommen, so schlimm, dass mir richtig schlecht war. Natürlich hatte ich keine Tabletten dabei, sonst immer, aber gestern nicht. Also habe ich den Jungs noch eben die Zitronenpresse und die Reibe rausgesucht, ihnen den Schlüssel rausgelegt, weil sie noch drei Teile einkaufen mussten, und mich dann aufs Sofa gelegt und gelitten. Eigentlich dachte ich, dass ich nach 15min wieder fit wäre, sobald halt die Tabletten wirken. War aber nicht so, nach 1,5 Stunden bin ich wieder wach geworden… und das Essen war fertig vorbereitet!!! Alles kleingeschnitten, Fleisch mariniert, restliche Zutaten gekauft – toll!

Ich habe dann nur noch schnell einen Apple-Crumble gemacht: Vanillepudding kochen, währenddessen Äpfel kleinschneiden und dann in den heißen fertigen Pudding schmeißen. Butter, Mehl und Zucker (Mengen nach Gefühl, das mich allerdings gestern verlassen hat) verkneten und oben drauf. Ofen ist eh schon heiß, rein damit, backen, fertig, hhhhmmmm… aufgrund besagten fehlenden Gefühls gibt es nur ein Vorher-Foto, denn der Crumble hatte sich beim Backen ent-crumbelt und war zu einer flachen Teigdecke zusammengeflossen… zuviel Butter, zuwenig Mehl… oder so. Schmeckt trotzdem lecker, aber ist eben nicht gerade fotogen, trotz Umtaufens in „Apfelauflauf“ :-)

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