Cape Town Dinner

Wir probieren gerne mal neue Restaurants aus, und noch gerner :-) probieren wir eine Küche, die wir noch nicht kennen. Italienisch, Thai und Grieche sind ja lecker, aber man braucht ja auch mal Abwechslung…

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Wir probieren gerne mal neue Restaurants aus, und noch gerner :-) probieren wir eine Küche, die wir noch nicht kennen. Italienisch, Thai und Grieche sind ja lecker, aber man braucht ja auch mal Abwechslung.

Also Empfehlungen eingeholt, Tisch reserviert, dem Geburtstagskind erstmal nichts verraten und nur das Navi programmiert – und schon sind wir in Südafrika. Also in einem Restaurant mit südafrikanischem Essen natürlich, so rein geographisch haben wir die Stadt nicht verlassen. Das „Cape Town“ bietet kurzgesagt südafrikanische, kubanische und mexikanische Küche, ein nettes Ambiente und sehr freundliches Personal.

Los ging’s mit einem leckeren Savanna Dry Cidre bzw. einer Maracujaschorle, dann wurde die Speisekarte gewälzt. In den Abteilungen „Vorspeisen“ und „Fingerfood“ hätten wir so ziemlich alles probieren wollen, wenn… ja, wenn da nicht diese dumme Sache mit dem Gluten wäre. So musste ich erstmal mein Sprüchlein runterrattern, was ich alles nicht darf und wo das so üblicherweise drin sein könnte. Die Kellnerin hat sich das angehört und konnte mir bei einigen Dingen direkt sagen, dass sie mit Mehl zubereitet sind (z.B. die frittierten Süßkartoffel-Käse-Bälle im Sesammantel). Bei den Nachos mit hausgemachten Dips/Chutneys musste sie nachfragen, aber leider war da auch Weizen drin. Als Alternative hat sie mir noch die Tagessuppe (Kürbis-Ingwer) angeboten, sicherheitshalber aber nochmal in der Küche nachgefragt – und da der Koch von gestern die Suppe nicht selbst gekocht hat und die Köchin von morgens nicht da war, hat sie mir lieber abgeraten. So muss das sein – ich muss nicht alles essen können, aber ehrliche Antworten brauche ich!

Ich habe mich dann mit den drei Dips/Chutneys von Franks Süßkartoffel-Käse-Bällchen begnügt, sehr lecker und auch pur gut zu genießen! Mangochutney ist ja nicht sooo unbekannt, aber Holunderbeeren-Zwiebel-Chutney kannte ich nicht. Jetzt aber!

Das Hauptgericht war dann einfacher, wir hatten uns schnell auf die Südafrika-Seite durchgeblättert und schwankten im Wesentlichen zwischen zwei Optionen. Kurzerhand haben wir einfach beides bestellt und dann jeder jeweils die Hälfte gegessen. Sieht komisch aus, ist anscheinend nicht so wahnsinnig verbreitet, passiert uns aber oft. Wenn man nun mal ungefähr den gleichen Geschmack hat…? Kurzer Check mit der Kellnerin, ob die Gerichte auch glutenfrei sind, aber kein Problem. Und da inzwischen die 3-Stunden-Inkubationszeit lange vorbei ist, stimmte das auch, denn sonst hätte ich das ganz sicher gemerkt. Spuren und Kontamination und so…

Wir hatten „Lammkeule, 4 Stunden geschmort mit aromatischen Gewürzen, Mandeln und Trockenaprikosen mit Ofenrostkartoffeln“ und „Bobotie, herzhafter Hackfleischauflauf nach traditionellem kap-malaiischem Rezept mit Rosinen, Trockenaprikosen und Mandeln, serviert mit Reis und Erdnuss-Soße, Chutney und Pickle“.

ähm… hier hatte ich das Foto vergessen, daher sieht das schon etwas „angegessen“ aus…

Beides sehr gut, das Lamm schmeckte „mal anders“, eben nicht traditionell nach Schwiegermutters Rezept gewürzt, aber auch nicht zu exotisch oder fremd. Der Auflauf war schön fluffig (mit Ei überbacken), die Kombination mit den Früchten und den Dips/Chutneys war super.

Dessert ging dann nicht mehr, aber man muss ja Perspektiven haben im Leben – vielleicht also beim nächsten Mal!

2 Gedanken zu „Cape Town Dinner“

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