Geburtstagsbrunch-Rezepte

Ich habe ja versprochen, noch ein paar Rezepte nachzuliefern zum Geburtstagsbrunch… Eigentlich wollte ich natürlich auch Fotos zeigen, aber obwohl ich ALLE Dinge nochmal oder sogar noch zweimal gemacht habe seitdem, habe ich leider irgendwie das Fotografieren vergessen…

Geb_buffet_ganz

Ich habe ja versprochen, noch ein paar Rezepte nachzuliefern zum Geburtstagsbrunch… Eigentlich wollte ich natürlich auch Fotos  zeigen, aber obwohl ich ALLE Dinge nochmal oder sogar noch zweimal gemacht habe seitdem, habe ich leider irgendwie das Fotografieren vergessen… ‚tschuldigung… Also gibt es jetzt erstmal einen bilderlosen Beitrag, ich reiche die Fotos dann irgendwann nach. Sollte einer von euch mal bei mir zum Essen eingeladen sein und es gibt Baguette, Quiche oder Adventskuchen, dann erinnert mich bitte dran, ein Foto zu machen!!!

Also los geht’s, frohes Backen…

Baguette (4 Stück, ca. unterarmlang)
Ich traue mich kaum, das aufzuschreiben, so einfach ist es. Für euch riskiere ich also, dass in Zukunft keiner meiner Gäste mehr beeindruckt ist…

1 kg Mehl
2 Beutel Trockenhefe
6 EL Olivenöl
1 TL Salz
500ml lauwarmes Wasser

Alle Zutaten mit dem Handrührgerät vermischen und ca. 4 Minuten kneten. Eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen (bei uns kommt die Schüssel mit einem Tuch abgedeckt bei 40 Grad in den Backofen). Danach den Ofen auf 200 Grad vorheizen und die Schüssel rausnehmen (!) – aus dem Teig vier Baguettes formen und während des Vorheizens weiter gehen lassen. Dann nur noch 20 Minuten backen, ggfs. ein paar Minuten länger, bis die Baguettes knusprig und leicht braun sind.

Man kann die Baguettes gut einfrieren, dazu nach dem Gehen-lassen einzeln in Alufolie wickeln. Später einfach ohne Auftauen (und ohne Alufolie natürlich) in den vorgeheizten Ofen legen und ca. 30 Minuten backen – glaube ich, ich achte da nicht so genau auf die Zeit, sondern gehe nach Optik. Unser Tipp für größere Veranstaltungen: Wir bereiten irgendwann vorher schonmal eine Runde Baguette vor und frieren sie ein, eine zweite Portion wird dann frisch für die Party zubereitet. Falls das Brot ausgeht, kann man relativ schnell 1-4 nachproduzieren. Haben wir letzte Woche auch gebraucht…

Quiche Lorraine
Rezept von Mama, keine Ahnung, wo das ursprünglich herkam…JEDER mag das, Vegetarier mal ausgenommen.

1 Packung TK-Blätterteig
200g gekochter Schinken
1 kleine Zwiebel
2 Eier
4 EL Sahne
200g geriebener Emmentaler (oder anderer Käse)
Salz und Pfeffer

Blätterteig nach Anweisung auftauen. Schinken und Zwiebeln würfeln. Eier, Sahne und Gewürze gut vermischen. Käse reiben und in die Eiersahne mischen. Dann den Blätterteig in eine kalt ausgespülte Tarteform (oder Springform) legen und einen kleinen Rand hochziehen. Schinken und Zwiebeln darauf verteilen, danach die Käseeiersahne gleichmäßig daraufgeben. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ungefähr 30-35 Minuten backen – auch hier wieder nach Optik, die Oberfläche soll ein bisschen gebräunt sein. Sollte das deutlich VOR der angegebenen Zeit schon passieren, dann mit Alufolie abdecken…

Adventskuchen (hier mal als Muffins)
Auch ein Rezept von Mama, ebenfalls schon seit Jahren in der Familie und es gibt ihn fast jedes Jahr zu Weihnachten oder zu meinem Geburtstag…

200g Butter
250g Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier
1-2 TL Zimt
300g Mehl
1 Päckchen Backpulver
100g gehackte Walnüsse
350g geriebener Apfel (Boskop, das sind übrigens ungefähr 2 Stück

Rührteig zusammenmischen, dann Nüsse und Äpfel hinzufügen. Mit Papierförmchen in Muffinbleche füllen (bei mir waren es 30 Stück). Bei 180 Grad für 80 Minuten backen.

Dekoriert habe ich die Muffins auf zweierlei Weise: Die Hälfte mit Zuckerguss aus 200g Puderzucker und Wasser mit etwas Rumaroma, die andere Hälfte (die Schneemänner) bekam ein Topping aus 200g Frischkäse, 200g geschmolzener weißer Schokolade und einem Esslöffel Butter. Die Schneemannhüte habe ich aus glutenfreien Brownies von Aldi geschnitzt.

Ich hatte übrigens vorher mit Hilfe von Wasser und einem Messbecher ausprobiert, wie groß denn 12 Muffinformen im Vergleich zu einer normalen Kastenform sind – also ob der Teig da auch reinpasst. Nicht den Kopf schütteln, wie hätte ich das sonst rausfinden sollen? Mein Test hat ergeben, das die Muffinformen etwas kleiner sind als die Kastenform, aber das macht ja nix. Wieso es dann nicht 12+ einige wenige, sondern 12 + nochmal 12 plus nochmal 6 waren, keine Ahnung…

Die Panna Cotta hatte ich ja schon verlinkt, gerne aber nochmal: *klick* (ich nehme allerdings weniger Gelatine, bzw. einfach einen Becher Sahne mehr bei gleicher Gelatinemenge)

Die Spinat-Schafskäse-Tarte kam direkt vom Chefkoch: *klick*

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