Meine ersten Cakepops

Seit einigen Wochen schleiche ich im Internet um diverse Rezeptseiten rum – und will unbedingt selbst Cakepops machen. Cakepops?

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Seit einigen Wochen schleiche ich im Internet um diverse Rezeptseiten rum – und will unbedingt selbst Cakepops machen. Cakepops? Häh? Das sind kleine Kuchenkugeln, die phantasievollst dekoriert werden – als Tiere, Sesamstraßenfiguren, Angry Birds, oder einfach mit Streusel und Sternchen. Erfunden hat sie eine Amerikanerin, ihr Online-Name ist Bakerella (http://www.bakerella.com). Und bei Google findet man gaaaanz viele überaus niedliche Cakepop-Varianten. Und in meinen bevorzugten Blogs machen auch noch ALLE Cakepops. Und nicht zuletzt wünschen sich Frank und mein Patenkind immer Maulwurfkuchen, und da bleibt jedes Mal Teig übrig. Also musste ich ja praktisch. Konnte nicht dagegen an.

Daher habe ich vorgestern einen Schokokuchen gebacken, weiße Kuvertüre gekauft, Sternchen und Herzchen aus Schokolade. Die Zubereitung der Masse ist ganz einfach: Kuchen fein zerkrümeln, mit Frosting (Mischung aus Butter, Puderzucker und Vanillearoma) zu einer formbaren Masse mischen. Daraus Kugeln formen und einen Holzstiel erst in die geschmolzene Kuvertüre und dann in die Kugel stecken. Soweit ganz einfach. Ab ins Gefrierfach für 15min. zum Aushärten, damit sie in der Schokolade nicht gleich schmelzen.

WENN man dann aber die Kugeln zu groß macht und WENN der Teig zu weich ist und die Kugeln deshalb mit einer sehr plattgelegenen Stelle aus dem Eisfach wieder auftauchen und WENN man außerdem weiße Kuvertüre nimmt, die irgendwie nicht richtig flüssig wird, dann klappt das mit den Cakepops nicht so richtig. Total frustrierend!

Der erste ist mir direkt in der Kuvertüre vom Stiel gefallen, woraufhin diese dann schonmal nicht mehr rein-schokoweiß war, sondern mit Krümeln. Die nächsten blieben am Stiel, aber die Schokolade wollte nicht ablaufen, sondern blieb stückig an den Kugeln hängen. Also bin ich auf Puderzuckerguss umgestiegen, wollte sehen, ob das besser geht. Geht es nicht. Erst zu flüssig, dann läuft das Zeug einfach runter und es bleibt nur ein ganz dünner Hauch von Guss auf dem dunklen Cakepop. Also etwas mehr Puderzucker rein, hilft aber auch nicht wirklich. Selbst nach der 3. Tauchung scheint immer noch das dunkle Innenleben durch. Um wenigstens etwas Positives aus dem Versuch zu holen, habe ich probiert, ob man die weiße Kuvertüre einfärben kann – im Internet gibt es da diverse gegenteilige Meinungen. Das zumindest hat geklappt, also habe ich die huppeligen schlecht umhüllten Cakepops wenigstens mit hübschen rosafarbenen Schokomustern verziert.

Aber weil ich ja so schnell nicht aufgebe und noch Unmengen an Teig hatte, habe ich
a) die gesammelten und eingefrorenen Reste der letzten Maulwurfskuchen unter die Mischung geknetet, um den Teig trockener zu machen
b) die Kugeln kleiner gemacht
c) Kuchenglasur (diese Fettglasur, nicht reine Kuvertüre) geschmolzen.

Und voila: es geht. Noch nicht perfekt, aber schon ganz hübsch. Und mal wieder habe ich eine neue Verwendung von IKEA-Teelichtgläschen: da passt genau eine Tüte Kuchenglasur rein, und sie haben genau die richtige Größe für die Cakepops :-)

Ich bestelle mir dann mal im Internet eine Tüte „Candy Melts“, das ist im Prinzip sowas wie die Fettglasur, nur in allen möglichen Farben. Damit wird es dann bestimmt besser klappen.

3 Gedanken zu „Meine ersten Cakepops“

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