Motto-Menü „Rot-weiß essen“

Statt Kochgruppe hatte ich heute mal richtige Gäste – leichtsinnigerweise habe ich wohl vor Kurzem erwähnt, dass ich bei „richtigem Besuch“ auch Tischdeko und sowas mache. Worauf es Beschwerden gab, man sei also offensichtlich kein „richtiger Besuch“…

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Statt Kochgruppe hatte ich heute mal richtige Gäste – leichtsinnigerweise habe ich wohl vor Kurzem erwähnt, dass ich bei „richtigem Besuch“ auch Tischdeko und sowas mache. Worauf es Beschwerden gab, man sei also offensichtlich kein „richtiger Besuch“… jawoll, richtiger Besuch muss weder einkaufen, noch den Kräutergarten plündern, und schon gar nicht selbst kochen oder grillen. Aber um die Meute zufriedenzustellen, habe ich diesmal das volle Besuchsprogramm gestartet und FÜR sie statt MIT ihnen gekocht. Und dekoriert.

Fangen wir damit an: rot-weiße (selbstgenähte) Tischdecke, Blumenfläschchen mit roten Blumen aus dem Vorgarten, weiße Holztäfelchen mit Tafelfolie als Platzkärtchen (auch selbstgemacht), Teller mit Papierstreifen verziert, Gläser mit Grünzeug und Schwimmkerzen – fertig. Das Motto „Rot-weiß essen“ fand ich persönlich toll und sehr kreativ, weiß ich doch nicht, dass Fortuna offensichtlich mit Rot-Weiß Essen so gut kann wie Borussia Dortmund mit Schalke. Mir auch egal, da ich Wert auf Groß- und Kleinschreibung lege, ist das ja eh was gaaaanz anderes!

Und natürlich war auch das Essen weitestgehend rot-weiß gehalten – nein, nicht Tomate-Mozzarella, das wäre ja zu einfach. Man kann tatsächlich Chefkoch.de nach Farben durchsuchen, anscheinend gibt es noch andere Leute, die Menüs nach solchen Kriterien zusammenstellen. Also, hier das Ergebnis:

Vorspeise: marinierte Paprika mit Ziegenkäse-Creme und selbstgebackenem Baguette
Hauptgang: Spaghetti mit zweierlei rotem Pesto (Tomate und Paprika)
Dessert: Panna Cotta (mit echten Pünktchen natürlich) und Erdbeeren

 

 

 

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