Rosenkohl-Battle*

*neudeutsch für: Welches Rosenkohl-Gericht ist das Beste? Es ist ja relativ unwahrscheinlich, wenn man sich die Beliebtheit von Rosenkohl in der Bevölkerung ansieht (gibt’s da eigentlich Studien drüber?), aber: in unserer Kochgruppe mögen ihn ALLE sehr gerne…

rosenkohl

*neudeutsch für: Welches Rosenkohl-Gericht ist das Beste?

Es ist ja relativ unwahrscheinlich, wenn man sich die Beliebtheit von Rosenkohl in der Bevölkerung ansieht (gibt’s da eigentlich Studien drüber?), aber: in unserer Kochgruppe mögen ihn ALLE sehr gerne. Letztens kamen verschiedene Vorschläge auf, welches das beste Rosenkohl-Gericht sei, und da wir das ohne Versuch am eigenen Leib & Magen nicht entscheiden konnten, gab es gestern zwei Varianten im direkten Vergleich.

Die beiden Kontrahenten:

Rosenkohltopf (Rezept von C.)
500g Rosenkohl putzen. Eine Zwiebel würfeln, in Öl andünsten. 125g rohen Reis und Rosenkohl daraufgeben. 1 Dose Rindfleisch kleinschneiden und auf dem Gemüse verteilen. Mit 500ml Fleischbrühe aufgießen und 30min. auf kleiner Hitze köcheln lassen.
Rosenkohlauflauf (Rezept von N.)
1kg Rosenkohl putzen und ca. 15min. kochen. Das Kochwasser auffangen! Aus 40g Mehl und 40g Butter eine Mehlschwitze herstellen, nach und nach 250ml Rosenkohlwasser und 125ml Milch unterrühren, 5min. auf kleiner Hitze unter Rühren köcheln lassen. 2 Eier mit 125ml Sahne verquirlen, mit Salz, Pfeffer, Muskat und einer Prise Zucker würzen, in die Soße rühren. Rosenkohl mit vier in Scheiben geschnittenen Mettwürstchen in eine Auflaufform schichten, Soße darübergeben. Mit ca. 100g geriebenem Emmentaler bestreuen und kleine Butterflöckchen daraufsetzen. Im Ofen bei 200Grad überbacken, bis der Käse leicht gebräunt ist. Dazu Kartoffelpüree reichen.

 

Den Punkt für die einfachere und schnellere Zubereitung hat definitiv der Rosenkohltopf gewonnen, aber wichtiger ist ja noch der Geschmack… Daher habe ich dankbar den Vorschlag aufgegriffen, dass wir unbedingt Bewertungstäfelchen brauchen. Aus Zeitgründen habe ich das allerdings in Stimmzettel umgewandelt, siehe Bild oben. 

In einer absolut anonymen Abstimmung (sogar gleiche Kugelschreiber habe ich organisiert, damit nicht die Minenfarbe was verrät) haben alle ihren Favoriten bestimmt, und die Verlesung des Ergebnisses war dann (als hätte ich’s steuern können) so spannend wie möglich: erst zweimal Rosenkohltopf, dann zweimal Rosenkohlauflauf, der letzte Zettel führte dann schließlich zum knappen Sieg für den Auflauf. Zum Glück waren wir zu fünft, also konnte es kein Unentschieden geben…

Im Namen des Rosenkohlauflaufs möchte ich mich hiermit bei meiner Mutter für das tolle Rezept bedanken, und meiner Schwester danke ich dafür, dass sie früher absolut und unumstößlich keinen Rosenkohl gegessen hat und das Gericht mir daher nicht durch zu häufiges Auftauchen auf dem Familienspeiseplan verleidet wurde. Der Kochgruppe schließlich danke ich für engagiertes Mitkochen und Mitessen und freue mich auf weitere interessante Themenabende :-)

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