Weihnachtsnachlese

Versprochen, das ist der letzte Weihnachtspost für dieses Jahr – und da das ja nicht mehr sonderlich lang ist, erweitere ich das mal sicherheitshalber auf „diese Weihnachtssaison“. Also bis ungefähr November, schätze ich. Aber einmal muss es noch sein… denn ich habe drei Dinge, die ich euch gerne noch zeigen möchte…

Weihnachtsnachlese04

Versprochen, das ist der letzte Weihnachtspost für dieses Jahr – und da das ja nicht mehr sonderlich lang ist, erweitere ich das mal sicherheitshalber auf „diese Weihnachtssaison“. Also bis ungefähr November, schätze ich. Aber einmal muss es noch sein… denn ich habe drei Dinge, die ich euch gerne noch zeigen möchte.

Die Weihnachtstage waren sehr schön und so entspannt wie noch nie. Ich war am 23. schon mittags mit dem Baum und (bis auf drei Kleinigkeiten) dem Geschenke-Einpacken fertig und konnte mich bei dem fiesen unweihnachtlichen Wetter aufs Sofa kuscheln und Kerzen und Kekse genießen. Am 24. war ebenfalls alles sehr schön: Bus und Zug kamen pünktlich, die Kirche war nicht so kalt und einen Extra-Lacher gab’s auch, als die mitgestaltenden Konfirmanden das Prinzip des Kerzen-Anzündens erklärt haben: Wir zünden in jeder Reihe eine Kerze an und Sie geben das dann an Ihre Nachbarn weiter, bis die ganze Kirche brennt *gggg*.

Danach schöne Bescherung im Familienkreis (mit dem weltbesten Neffen, der nach dem ersten Staunen über den Baum nur noch Augen für seinen neuen Spielzeugbus hatte), leckeres Essen (alles dabei, was dabei sein musste), entspannte Unterhaltung…Und auch der erste und zweite Feiertag standen im Zeichen der Familie, einmal beim Brunch im Restaurant mit anschließendem Kaffeetrinken, und dann beim Brunch bei uns, da konnte ich mich dekotechnisch und beim Backen/Kochen nochmal austoben.

Und nun zu den drei Dingen, die ihr noch sehen sollt, bevor ich das Weihnachtskapitel schließe:

Erstens
Das allerniedlichste erste Weihnachtsgeschenk vom weltbesten Neffen (und die weltbeste Schwester war wohl auch ein klitzekleines bisschen dran beteiligt, denke ich). Eine selbstgebastelte sehr individuelle Weihnachtskarte nämlich:

Könnt ihr erkennen, wie die entstanden ist? Genau, das sind die Hände vom Neffen und ein Füßchen. Beim Fuß wollte er nicht mehr so richtig, daher ist der etwas gröber ausgefallen, aber die Hände sind original Neffe. Das ist doch wohl eine total niedliche Idee, oder?

 

Zweitens
Das selbstgemachte Geschenk von meinem Vater – außer Tonfiguren (siehe hier und hier) kann er auch andere tolle Dinge „basteln“. Die Engel hatte ich letztes Jahr bei meinen Eltern auf der Fensterbank gesehen und gleich welche für dieses Jahr gewünscht. Voilà, hier sind die vier…

Musste kurz umdekorieren, das Regal war ja schon vorher be-schmückt, aber die mussten einfach noch aufgestellt werden. Ob sie bis zum 9.1. (Weihnachtsbaumabholung) stehen bleiben dürfen, weiß ich noch nicht. Irgendwie ist Weihnachten ja jetzt doch vorbei… mal sehen. Bis Montag dürfen sie aber auf jeden Fall bleiben, vorher habe ich eh keine Zeit zum Ab- und Umschmücken.

 

Drittens
Die Geschenktüten, die ich an verschiedene nette Menschen verteilt habe. Ihren Entstehungsprozess habt ihr ja im Post „Weihnachtstüten“ mitverfolgen können, so sahen sie schließlich aus – nur das Design hat sich nochmal etwas geändert, u.a. weil ich den tollen bemützten Pinguin-Stempel in Florida gekauft habe:

Ich weiß jetzt jedenfalls, warum Tütenkleben eine Strafarbeit in Gefängnissen war (ist?). Macht irgendwie deutlich mehr Spaß, wenn man einen Prototypen (oder nur eine Tüte halt) bastelt. Bei 15 wird es zunehmend weniger lustig… Aber gut, ich wollte ja partout keine Tüten kaufen, sondern selbermachen. Das hatte ich nun davon 😉
Das karierte Klebeband dient übrigens als Tütenverschluss, das geht hinten weiter und klebt den zweimal umgeknickten Rand fest… gefiel mir plötzlich besser als die Variante mit dem Band, die ich an meiner Probetüte im November ausprobiert hatte.

Und was war drin? Die Mischung war unterschiedlich, je nach persönlichem Geschmack und Verfügbarkeit (ich HÄTTE ja vorher mal ausrechnen können, wie viel ich wovon brauche, um alle 15 Tüten gleich zu füllen – habe ich aber nicht).

In allen Tüten war eine meiner Lieblingsweihnachtsgeschichten, die von dem kleinen Mädchen, das an die New York Sun schreibt und fragt, ob es einen Weihnachtsmann gibt. Auf der Rückseite gibt es noch ein paar Hintergrundinfos, die ich freundlich bei Wikipedia entliehen habe. Aus urheberrechtlichen Gründen gibt’s meine Datei nicht zum Download, aber ihr könnt die Geschichte und die Hintergrundinfos ja einfach online nachlesen, wenn ihr mögt…

 

Dann gab es kleine Cellophantüten mit semi-professionellem Verschlusslabel mit Gewürznüssen. Einer meiner Favoriten, weil sie a) total lecker sind und b) auch nicht so in den Einheits-Weihnachtsgewürzbrei fallen. Also eben anders schmecken als die üblichen Weihnachtsleckereien.

Das Rezept möchtet ihr? OK:

ca. 600g gemischte Nüsse und Mandeln (ich nehme meistens Mandeln und Cashewkerne, mit Erdnüssen schmeckt es auch gut, Haselnüsse finde ich persönlich nicht so doll)

2 EL flüssigen Honig
1,5 EL Sonnenblumenöl (oder andere neutrale Sorte)
1,5 EL Currypulver (Garam Masala oder ähnliches)
1,5 EL Paprikapulver edelsüß
0,5 TL Cayennepfeffer

Fleur de Sel oder anderes grobes Salz

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Honig, Öl und Gewürze mischen und dann die Nüsse unterrühren. Das scheint erst gar nicht zu gehen, so rein mengentechnisch, aber es reicht, ganz bestimmt. Dann die Nüsse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und ca. 10 Minuten backen/trocknen/rösten, dabei 1-2 mal wenden, damit sie nicht zu dunkel werden. Herausnehmen, sofort mit Salz bestreuen und dann abkühlen lassen. Anschließend kann man sie in kleinere Stücke brechen, falls sie in zu großen Klumpen zusammengebacken sind.

 

In so ähnlichen Tüten gab es auch Zimtsterneherzen – eigentlich sollten es ja Sterne werden, nur war der Sternausstecher gerade unauffindbar (ihr kennt dieses Problem, wenn jemand anders, z.B. der Herr des Hauses, die Spülmaschine ausräumt? bitte wer kommt denn auf die Idee, das Ding in die Besteckschublade zu legen? wir haben eine Schublade für  für Backformen und ein Schrankfach für den ganzen Plätzchen-Muffin-Dekokram. DA habe ich gesucht).  Egal, dem Geschmack tut das nix, Herzchen sind bestimmt genauso lecker wie Sterne…

 

Und dann war da noch die Weihnachtsleckerei, für die ich hier Prototypen hergestellt und verkostet hatte… Wenn man diese Einweg-Schnapspinnchen nimmt, geht es übrigens ganz einfach, die Schokolade wieder zu lösen. Nur kurz in heißes Wasser tauchen und schwupps, raus sind sie. Tüte drum, Band und Grünzeug und ein kleines Schildchen dran (die sind übrigens in Powerpoint erstellt, das geht am schnellsten), fertig.

 

Das war’s dann für diese Saison, ab sofort gibt es nix weihnachtliches mehr. Stattdessen Winter (naja, dekotechnisch jedenfalls), Eindrücke von den Kochgruppenabenden (ich habe zwei neue Jamie-Bücher!), Gebasteltes, Samstagskaffees und ein paar weitere Dinge, die ich noch nicht verrate. Dieser Sonntag bei mir Blog-Plan-Tag, da werde ich mich ausgiebig mit einigen neuen Ideen beschäftigen. Ihr werdet’s sehen, hoffe ich – wenn ihr wiederkommt :-)

 

2 Gedanken zu „Weihnachtsnachlese“

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