Anleitung für selbstgebastelte Weihnachtstüten

Eigentlich müsste dieser Post einen grünen Punkt haben, den für die gelbe Tonne. Übrigens ein Konzept, das bisher ausnahmslos jeden Besuch aus dem Ausland verwirrt hat – grün, gelb, gerne noch wegen des Verpackungsdesigns in blauer oder roter Farbe gedruckt – wer soll das denn verstehen? Aber ich schweife ab…

Weihnachtstüte_1

Eigentlich müsste dieser Post einen grünen Punkt haben, den für die gelbe Tonne. Übrigens ein Konzept, das bisher ausnahmslos jeden Besuch aus dem Ausland verwirrt hat. Grüner Punkt kommt in die gelbe Tonne und ist gerne noch wegen des Verpackungsdesigns in blauer oder roter Farbe gedruckt – wer soll das denn verstehen? Und vor allem: wer hat sich sowas ausgedacht?? Aber ich schweife ab…

Also, grüner Punkt. Warum? Weil es heute um die Umverpackungen geht, die ich für einige meiner Geschenke benutzen werde. Ich habe ja schon erzählt, dass es bei mir oft Geschenke aus der Küche gibt (Verpackungen dazu siehe hier). Und Geschenke steht hier durchaus mit Absicht im Plural, wenn ich alles schaffe, was auf der Liste steht, dann gibt es verschiedene Leckerchen. Und die müssen doch irgendwo rein, oder?

Anders als die Grüner-Punkt-Umverpackungen sind meine aber aus Papier, hübsch gefaltet und mit Bändchen versehen:

Ich wiederhole mich, aber: als ich einmal die passenden Maße hatte, waren die Papiertüten ganz einfach und schnell zu machen. Und allzu genau muss man auch nicht sein, auf ein paar Milimeter kommt es hier ja nicht an…

1. Papier zurechtschneiden, knicken, die Längsseite zusammenkleben (schraffierte Fläche = Klebefläche):

2. Den unteren Teil der Tüte (später der Boden) gut in beide Richtungen knicken. Die Ecken umknicken, ebenfalls in beide Richtungen, damit die Knicke später leicht zu formen sind… Der Schritt auf dem rechten Teil des Bildes ist schwer zu beschreiben – das untere Ende der Tüte aufklappen und zu den Seiten drücken… falls jemandem eine bessere Erklärung einfällt, immer her damit in den Kommentaren 😉

3. Die beiden Spitzen umklappen, etwas über die Mitte hinaus, so dass man eine Fläche zum Zusammenkleben hat. Je weiter man umknickt, desto breiter und gleihzeitig weniger tief wird die Tüte. Anschließend seitlich die beiden Streifen umknicken (auch hier: einmal nach vorne und einmal nach hinten, weil die Knicke später in verschiedene Richtungen gehen), dabei an der Ecke des Bodens orientieren (bei mir waren die Streifen 5cm breit). Dies sind die Seitenknicke der Tüte:

Und nun nur noch mit der Hand in die Tüte, den Boden vorsichtig nach unten drücken, die seitlichen Randfalten formen (dazu muss man die Knicke wie oben angekündigt ggfs. in die andere Richtung umbiegen). Ergebnis:

Diese Tüte ist ungefähr 16cm breit, 8 cm tief (also die Seite mit den Knicken) und 27cm hoch. Wie gesagt, ich mache das nicht auf den Milimeter genau, sondern immer so ungefähr… also wird jede Geschenktüte wirklich ein individuelles Geschenk 😉

8 Gedanken zu „Anleitung für selbstgebastelte Weihnachtstüten“

  1. Super Anleitung!!!
    So eine hatte ich vor kurzem auch im Internet gefunden. Aber jetzt weiß ich, wo ich sie dauerhaft wiederfinden kann.

    Diese Tüten sind wirklich sehr leicht zu machen! Ich habe auch vor, für Weihnachten Geschenktüten zu machen. :-)

  2. Huhu,
    da musste ich doch vom Casa hierher und gucken.

    Was für eine wunderschöne Website und lauter noch wunderschönere Sachen gibt es da zu sehn.
    Ich komm sicher öfter. :)

  3. Liebe Nicola, ich habe heute die Tüte „bepackt“ und anschließend dekoriert. Welchen Schneeflockenstanzer hast du? Die sind sooooooooooo *zeig* schön! Männe meint, ich strahle wie ein Honigkuchenpferd, weil ich mich so freue über die kleinen „Dinger“ ))))

    LG Anna

    1. Liebe Anna,

      das kenne ich – dass ich mich über so Kleinigkeiten total freue… Versteht in meinem Umfeld auch keiner so richtig, aber das ist mir dann auch egal… Auf dem Stanzer steht „efco creative emotions“, er ist oben rosa und unten pink… ich schneide ja vieles (Sterne, Herzen und so) mit der Schere aus, aber Schneeflocken? Da musste ein Stanzer her :-) So weit geht die Bastelliebe dann doch nicht.

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