Café ohne Namen

m Samstag waren wir in einem der besten Supermärkte, die ich in Düsseldorf (oder überhaupt) kenne. Das sehe übrigens nicht nur ich so, das sieht auch wer-immer-den-besten-Edeka-Deutschlands-wählt so…

Edeka Zurheide

zurheide2Am Samstag waren wir in beim Edeka Frischecenter Zurheide, einem der besten Supermärkte, die ich in Düsseldorf (oder überhaupt) kenne. Das sehe übrigens nicht nur ich so, das sieht wer-auch-immer-den-besten-Edeka-Deutschlands-wählt genauso.

zurheide4

Tolle Warenpräsentation, tolle Produkte, extrem freundliches Personal, das kompetent berät. Hier bekommt man wirklich ALLES. Auch Dinge, die man eigentlich gar nicht brauchte, bevor man sie hier gesehen hat. Eignet sich auch super als Inspirationsquelle für Kochabende, wem hier nicht 10 Dinge einfallen, die er immer schon mal kochen wollte, der ist definitiv nicht kochaffin.

Und bevor ihr euch nun überlegt, ob ich mich mit Titel oder Rubrik vertan habe und das hier ein Werbepost von Edeka ist: nein, es geht tatsächlich um den Samstagskaffee. Bei Zurheide gibt es nämlich nicht nur die üblichen Supermarktregale, sondern auch diverse Ecken, in denen man etwas essen/trinken kann: ein Restaurant/Weinbar, eine Sushi-Ecke, eine Fisch-Theke (also mit warmen Gerichten).

Da wir vorher in der Stadt unterwegs waren und dann hier für’s abendliche Kochen eingekauft haben, lag der Gedanke nahe, dann auch den Samstagskaffee hier zu trinken. Zeitlich und logistisch wäre alles andere unpraktisch gewesen. Und der Kaffee ist zu allem Überfluss auch noch richtig lecker…

zurheide7

Ist schon lustig, man sitzt wirklich mitten im Supermarkt, rundrum Regale und TK-Truhen und Einkaufswagen. Die werden normalerweise außerhalb geparkt, aber manche Gäste wollen ganz nah bei ihren Einkäufen sein… und nein, das ist nicht unser Wagen:

zurheide2

Mir war das gar nicht aufgefallen, aber mit sehr einfachen Mitteln haben sie die Decke passend zum Thema „Kaffee“ gestaltet:

zurheide1

Das Highlight des Herrn des Hauses waren die frischen hausgemachten Amaretti (-ti, weil er meins auch bekommen hat – Glutenunverträglichkeit und so). Ich war hier auch schon mit anderen Leuten, immer habe ich brav mein Leckerchen abgegeben.

zurheide6

Während wir nun da so saßen, mit direktem Blick auf die Amaretti-Theke (10 Sorten oder so), kam die Idee auf, man könnte die ja auch mal selbst backen. Das führte direkt dazu, dass ich überlegte, was denn da so für Zutaten reinkommen. Mehl war keins dabei. Hmmm… das Personal hier ist ja echt fit. Die können immer prima weiterhelfen. Ob ich mal frage, ob in den hiesigen Amaretti Mehl ist? Kann ja nicht schlimmer werden als dass sich meine Begleiter weiterhin über die doppelte Amaretti-Portion freuen.

Und oh Wunder – der sehr nette Zuckerbäcker sagt von sich aus: nein, kein Mehl, die sind glutenfrei. Wer das Wort kennt und den Zusammenhang herstellt, der ist bei mir gleich mal ganz hoch angesehen. Passiert nämlich nicht oft. Also noch zwei kleine Rückfragen bezüglich Kontamination, Risiko ist (für mich ausreichend) gering, also habe ich zwei Pistazienamaretti bestellt. Ein halbes hat der Herr des Hauses bekommen, ich den Rest, denn er hatte ja schließlich schon.

zurheide5

Mmmmmhhhmmmmmm… fluffig-leicht, außen knusprig, innen ein bisschen matschig… so lecker…. Wie doof, hätte ich einfach mal früher fragen sollen. Lieber Herr des Hauses, lieber C., liebe andere Menschen, mit denen ich hier einkaufen gehe: Vorbei isses, ab jetzt esse ich meine Amaretti selbst!

[Samstagskaffee: Jeden Samstag versuchen wir, ein neues Café in Düsseldorf und Umgebung auszuprobieren. Wenn wir unterwegs sind, zum Beispiel im Urlaub, gibt es auch mal „Samstagskaffee unterwegs“. Wir möchten so neue gemütliche Eckchen, leckere Kaffeespezialitäten und Alternativen zu den großen Kaffeeketten entdecken. Eure Empfehlungen sind immer willkommen – schreibt einfach einen Kommentar!]

2 Gedanken zu „Café ohne Namen“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *