Café Schillers

Für unseren Ausflug nach Süddeutschland hatte ich vorher glutenfreie Optionen recherchiert und war dabei auf das Café Schiller gestoßen. Die Bewertungen bzw. Beschreibungen klangen paradiesisch: gleich mehrere Sorten gf Kuchen sollte es da geben, und Quiche und Brötchen zum Frühstück! Nix wie hin…

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Am letzten Wochenende war der Samstagskaffee schon beim Frühstück „dran“, der Herr des Hauses und ich waren auswärts unterwegs, weil wir nix Gescheites im Haus hatten. Aber erstens war das Wetter nicht so foto-optimal, und zweitens habe ich sowieso vergessen, Fotos zu machen… wir müssen dürfen also nochmal hin, dann reiche ich das nach.

Stattdessen gibt es erstmal einen Samstagskaffee aus Heidelberg – da waren wir vor ein paar Wochen und der Beitrag dümpelte hier noch so vor sich hin.

Für unseren Ausflug nach Süddeutschland hatte ich vorher glutenfreie Optionen recherchiert und war dabei auf das Café Schiller gestoßen. Die Bewertungen bzw. Beschreibungen klangen paradiesisch: gleich mehrere Sorten gf Kuchen sollte es da geben, und Quiche und Brötchen zum Frühstück! Nix wie hin… Das Café findet man am Rande der Altstadt, eine Querstraße vom Wasser entfernt.

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Und schon draußen fing die Qual der Wahl an, sobald ich nämlich die Tafel mit dem Kuchenangebot entdeckt hatte… gf Kuchen ist schon echt selten in einem normalen Café, aber dann auch noch mit Auswahl? Ich war leicht überfordert! Sowas hatte ich ungelogen seit mehr als drei Jahren nicht mehr – es sei denn, ich hatte selbst gebacken oder war bei meiner Mutter oder Schwester zum Geburtstag eingeladen. Und so doof das klingen mag: manchmal schmeckt gekaufter Kuchen doch besser als selbstgebackener. So als Abwechslung jedenfalls…

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Drinnen dann die nächste Überraschung: nicht der glutenfreie Kuchen war abgetrennt aufbewahrt, sondern der „böse“ glutenhaltige musste hinter Glas. Da wir direkt neben dem Kuchenbuffet saßen, konnten wir in Ruhe aussuchen – und gleichzeitig beobachten, welche anderen Gäste offensichtlich Zöliakie haben. Das waren die mit den großen leuchtenden Augen 😉

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(vor lauter glutenfreier Verklärung ist das Foto ganz unscharf… :-))

In dem alten Haus ist nicht viel Platz, also gibt es so ungefähr 8-10 Tische auf zwei leicht versetzten Ebenen. Die Bedienung war sehr freundlich, der Kaffee lecker, der Kuchen ebenfalls:

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Deshalb waren wir am nächsten Tag gleich nochmal hier, eine weitere Sorte Kuchen probieren (und ein Stück Quiche mit Spinat und Schafskäse).

Toll, toll, toll… und falls jetzt der Eindruck entstehen sollte, dass ich da eventuell aufgrund des glutenfreien Angebots einen Endorphin-Schock hatte und nicht mehr objektiv urteilen konnte: der Herr des Hauses fand es da auch gut 😉

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