Die Affen sind los

Schon als Kind fand ich im Tierpark in Dortmund die Affen mit am spannendsten – dort vor allem die Totenkopfäffchen. Daher stand der Affenpark Apenheul in Holland schon gaaaaanz lange auf meiner „wo ich mal unbedingt hin möchte“-Liste. Aber wie das so ist, irgendwas (anderes) ist immer…

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Schon als Kind fand ich im Tierpark in Dortmund die Affen mit am spannendsten – dort vor allem die Totenkopfäffchen. Daher stand der Affenpark Apenheul in Holland schon gaaaaanz lange auf meiner „wo ich mal unbedingt hin möchte“-Liste. Aber wie das so ist, irgendwas (anderes) ist immer.

Letzten Samstag haben wir es dann aber endlich geschafft und sind morgens zu dritt in Düsseldorf aufgebrochen nach Apeldoorn. Zum Glück war es nicht mehr so warm wie am Freitag. Stattdessen hatten wir 25 Grad, Sonne, aber zwischendurch ein paar Wölkchen – perfektes Wetter für einen Tagsausflug.

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Zunächst mal werden alle Taschen in solche affensicheren „Übertaschen“ gepackt. Die Affen sind nämlich im größten Teil des Parks frei und klauen gerne mal die Mitbringsel der Touristen – also aus ihrer Sicht, wir würden es Handtasche nennen. Mit diesen Taschen hingegen haben sie keine Chance, der Reißverschluss wird noch mit einem Karabiner gesichert. Nur öffnen darf man die Taschen unterwegs nicht, dann sind sie wohl sofort da.

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Und dann geht es rein ins Affenrevier, vorbei an Totenkopfäffchen, Orang Utans, verschiedenen Halbaffen, Gorillas und allen anderen Arten, die ich mir gar nicht gemerkt habe. Sooooo süß! Ich bin aus dem Gucken und Fotografieren gar nicht mehr rausgekommen… einige sind verwackelt und unscharf, weil sich die Affen ja nicht immer still in Pose gesetzt haben, aber es sind immer noch sehr viele schöne Fotos übriggeblieben. Da fällt die Auswahl schwer – ich habe aber endlich eine Möglichkeit gefunden, schnell viele Fotos zu sortieren: links ein Explorerfenster mit den beiden Ordner für „gut“ und „schlecht“, rechts die Fotoanzeige. Wenn man nun links ein Foto in einen der Unterordner zieht, erscheint rechts direkt das nächste… und da habe ich nun 36 Jahre gebraucht, um das herauszufinden??

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Hier nun die Bilder aus dem Töpfchen-Ordner (anklicken für Diashow):

Ganz besonders toll fand ich die Fütterung der Gorillas, die lief in etwas größerem Stil ab als die der anderen Affen… mit einer Amphitheater-artigen Tribüne für die Zuschauer und vielen Infos über die Gorilla-Sippe. Ein Patriarch mit einem ganzen Harem von Affendamen, dazu ein Haufen Nachwuchs vom Baby bis zum „Teenager“. Am liebsten mochte ich den kleinen Gorillajungen, der schonmal kräftig auf seine Brust trommelte… naja, kräftig… eher niedlich… jedenfalls sehr enthusiastisch und „ich bin wichtig“. Cool war auch die Affenmutter, die ganz cool direkt am Wasser saß und den anderen diverse Möhrenstücke weggeschnappt hat – sie hat unbewegt dagesessen und nur den Arm rausgestreckt, um das Futter abzufangen.

Einen letzten Kandidaten möchte ich euch nicht vorenthalten, der sieht so [setze hier nach Wahl doof/lustig/außergewöhnlich/wunderlich ein] aus – ratet, wie diese Art heißt?

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Jep, das ist ein Nasenaffe. Passt irgendwie, oder?

Das war ein richtig toller Ausflug, ich kann das nur jedem empfehlen, der Affen mag. Jetzt bräuchte ich dann bitte noch einen Seehund-Park und einen Braunbärenpark, das waren nämlich meine weiteren Hightlights und must-see-Gehege…

2 Gedanken zu „Die Affen sind los“

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