Dinner mit Jamie, Nr.2

Nach dem großen Erfolg letzte Woche haben wir’s am Freitag schon wieder getan: Erst eine Folge „Jamie Oliver’s 30-Minuten-Menüs“ geguckt, dann nachgekocht. Auf dem Speiseplan standen Risotto, Spinatsalat und ein schneller Käsekuchen aus dem Glas.

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Nach dem großen Erfolg letzte Woche haben wir’s am Freitag schon wieder getan: Erst eine Folge „Jamie Oliver’s 30-Minuten-Menüs“ geguckt, dann nachgekocht. Auf dem Speiseplan standen

  • Cremiges Risotto mit Pilzen
  • Spinatsalat mit Minze, Gurke, Pinienkernen und getrockneten Tomaten
  • Schneller Käsekuchen aus dem Glas

Ein Foto von unseren Füßen auf der Couch gibt es diesmal nicht (sah aber genauso aus wie hier), dafür Eindrücke von der Arbeit in der Küche und vor allem den Ergebnissen :-)

Der Salat besteht aus Spinatblättern, einer Gurke (die vorher mit der Gabel rundum eingeritzt wurde – sieht schöner aus und nimmt mehr Dressing auf), gerösteten Pinienkernen und einem Dressing aus Olivenöl, Balsamico und kleingeschnittenen getrockneten Tomaten samt etwas Öl. Die besondere Note kommt von der frischen Minze, beim nächsten Mal nehmen wir einen Hauch weniger, aber diese Geschmacksnote macht den Salat so „anders & lecker“.

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Das Risotto hatte gleich mehrere außergewöhnliche Aspekte:
Erstens werden eine Zwiebel, zwei Stangen Sellerie und getrocknete Steinpilze in der Küchenmaschine klitzeklein gehäckselt, bevor sie mit Olivenöl im Topf anschwitzen. Zweitens kommen 300g Reis und ein Brühwürfel (!) zusammen in den Topf, danach gießt man immer nur noch mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher auf. Drittens werden die 500g gemischten Pilze zur Hälfte im Risotto mitgekocht, zur Hälfte mit Knoblauch, Rosmarin, Salz, Pfeffer und Olivenöl im Ofen bei starker Hitze gegrillt. So hat man verschiedene Konsistenzen von Pilzen im fertigen Gericht. Das wird mit gehackter frischer Petersilie, Butter und Parmesan verfeinert, ich glaube Zitronenschale war auch noch dabei. Voila – fertig.

Der Nachtisch war so gut, dass die Jungs nach einer Nachschlag-Runde schrieen – also habe ich aus den restlichen Resten noch eine zweite Runde zusammengemischt! Und so geht’s:
50g ganze Haselnüsse trocken in eine Pfanne rösten, dabei leicht z.B. mit einem Caipirinha-Stößel zerdrücken. Dann 50g Butter dazugeben und bei ausgeschalteter Herdplatte schmelzen lassen. 8 Ingwerkekse fein zerkrümeln (in ein Geschirrtuch geben und auf die Arbeitsplatte schlagen – dient gleichzeitig dem Agressionsabbau) und mit etwas geriebener Bio-Zitronenschale zu den Nüssen geben. Wenn man keine Ingwerkekse bekommt, gehen übrigens auch einfache Vollkornkekse mit etwas Ingwerpulver. Nun beginnt die Schichterei in die Dessertgläser: Kekskrümelmischung nach unten, darauf je 1 TL Lemon Curd, dann frische Himbeeren, dann eine Creme aus 250g Frischkäse, einem TL Vanilleextrakt, etwas Puderzucker und ein bisschen Milch. Getoppt wird das Dessert mit Schokospänen (frisch vom Laib gehobelt sozusagen, man sollte da nicht eine von den „guten dünnen“ Tafeln nehmen, die brechen!), zwei liebevoll drapierten Himbeeren und einem Blättchen Minze.

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Eigentlich sollten wir es inzwischen wissen, aber trotzdem sind wir immer wieder erstaunt, wie lecker die Gerichte sind, wie einfach zuzubereiten und wie viel ein bisschen Zitronenschale hier oder ein paar Kräuter da ausmachen können… Viele der 30-Minuten-Menü-Gerichte kann man auch prima alleine kochen, oder anders kombinieren. Leider haben wir wieder vergessen, auf die Uhr zu sehen, aber die halbe Stunde kommt schon ungefähr hin, denke ich. Wenn beim nächsten Kochabend schönes Wetter ist, wollen wir zur Abwechslung mal wieder grillen, aber danach geht es dann weiter mit den TV-Dinners…

 

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