Drei kleine Schweinchen

Es waren einmal drei kleine Schweinchen(filets), die wollten gerne bei unserer Kochgruppe mitspielen. Dafür hatten sie sich extra in eins der Jamie-Kochbücher gemogelt, mit etwas ungewöhnlichen Zutaten, um Aufmerksamkeit zu erregen. Und so standen sie kurzerhand gestern auf der Gästeliste – um es mal frei nach einer bekannten Süßigkeitenwerbung zu formulieren…

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Es waren einmal drei kleine Schweinchen(filets), die wollten gerne bei unserer Kochgruppe mitspielen. Dafür hatten sie sich extra in eins der Jamie-Kochbücher gemogelt, mit etwas ungewöhnlichen Zutaten, um Aufmerksamkeit zu erregen. Und so standen sie kurzerhand gestern auf der Gästeliste – um es mal frei nach einer bekannten Süßigkeitenwerbung zu formulieren.

Das Rezept stammt aus „Genial kochen mit Jamie Oliver“ und passt prima in die Jahreszeit, die Schweinchen werden nämlich auf Rhabarber gegart. Und so geht’s:

Rhabarber in fingerlange Stücke schneiden (ich hätte ja erwartet, dass die Jungs da anfangen zu diskutieren, welchen und wessen Finger wir da als Maßstab nehmen…) und mit etwas Zucker in einen Bräter geben.

Schweinefilets mit einer gemörserten Mischung aus Salbei, Knoblauch und Öl einreiben und mit Parmaschinken belegen. Auf den Rhabarber legen – laut Rezept soll man ihn ein bisschen „in den Rhabarber drücken, so dass das Fleisch davon umgeben ist“. Ging nicht, kein Platz. Wird aber auch so lecker!

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Mit nassem, zerknülltem Pergamentpapier bedecken und 15 Minuten im Backofen garen, dann das Papier entfernen und weitere 15 Minuten zuende garen. Wir hatten noch ein Blech mit Thymiankartoffeln im Ofen (ich hatte da falsche Koordinaten angegeben, eigentlich sollten das Rosmarinkartoffeln werden…), die sind zeitlich passend fertig und machen sich als Beilage sehr gut.

So kommen die Schweine dann aus dem Ofen: Schinken knusprig, Rhabarber hat Soße gebildet, Fleisch ist noch leicht rosa innen.

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An dieser Stelle mal ein Lob an meine Kochgruppen-Jungs (erwähnte ich, dass die Mädels alle abtrünnig geworden sind?). Nach nur 10monatiger „ich muss noch ein Foto machen, bevor wir anfangen“-Beschallung Aus eigenem Antrieb dekorieren sie freiwillig einen extra-schönen Teller und drapieren sogar die Kartoffeln in Blumenform…

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Geschmacklich gingen die Meinungen etwas auseinander. Ich fand’s toll, die Herren waren eher der Meinung, der Rhabarber sei zu sauer. Gibt es da eigentlich geschlechtsspezifische Unterschiede oder war das Zufall? Hm… muss ich mal googeln. Einig waren wir uns, dass das Fleisch sehr zart und saftig ist, Schinken und Salbei eine schöne Kombination sind, die säuerliche Soße prima dazu passt und die Kartoffeln auch super sind. Fazit: man könnte vermutlich weniger Rhabarber nehmen (und ihn eher als Soßenlieferanten sehen, nicht als Gemüse, als das er ja eh nicht bekannt ist) und dafür anderes Gemüse hinzufügen, z.B. noch Möhren und Pastinaken mit zu den Kartoffeln auf’s Blech werfen. Mal sehen…

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