Fotobuecher

Ich bastel ja gerne mit Papier und Holz und so, aber irgendwie habe ich überhaupt keinen Drang, Fotoalben zu gestalten. So mit Eintrittskarten einkleben und was dazu schreiben… von Hand… Das ist einfach nicht meins. Ich schaue mir das gerne bei anderen an, aber ich möchte meine eigenen Fotos lieber „ordentlich“ haben…

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Ich bastel ja gerne mit Papier und Holz und so, aber irgendwie habe ich überhaupt keinen Drang, Fotoalben zu gestalten. So mit Eintrittskarten einkleben und was dazu schreiben… von Hand… Das ist einfach nicht meins. Ich schaue mir das gerne bei anderen an, aber ich möchte meine eigenen Fotos lieber „ordentlich“ haben. Also bin ich großer Fan von Fotobüchern – und habe dennoch noch NIE eins für mich selbst gemacht.

Fotobuecher

Für jeden Urlaub mit Opa – ja. Ab dem zweiten Urlaub wurde das eh erwartet ;-))
Für Mama zum Geburtstag, mit Fotos aus dem gemeinsamen Familienurlaub letztes Jahr – auch ja.
Zu Opas Geburtstag – klar (siehe oben).
Aber für mich, mit meinen Urlaubsfotos – nein.

So langsam wird es Zeit, oder? Das Problem ist, dass ich sehr genau weiß, wie sie sein müssen, damit sie mir richtig gefallen. Nämlich mit einem durchgehenden Layout, vielen Fotos, die gegebenenfalls noch nachbearbeitet werden müssen. Viel Arbeit, viel Zeit, und irgendwie schreckt mich das immer ein bisschen ab. So dass ich hier bis vorgestern – moment, ich gehe eben zählen – fünf halb fertige Fotobücher „liegen“ hatte.  Eigentlich macht es aber auch viel Spaß, und jetzt hat mich Fotobuch.de außerdem mit einem 13%-Rabatt geködert, den muss ich einfach nutzen.

Und daher ist nun das Buch für den letzten Florida-Urlaub fertig zum Bestellen, und den USA-Urlaub 2008 habe ich auch komplettiert (das ist eins von den fünf halben). Einmal 120 Seiten und einmal 60, da lohnen sich die 13% definitiv. Aber wenn schon, dann spare ich nicht drei Seiten und 2,50€ oder so ein.

Möchtet ihr mal gucken? Das hier ist die Vorder- und Rückseite des einen Buchs – hinten die Karte mit einem kurzen Text und der groben Route, vorne eins meiner Lieblingsfotos und natürlich Name und Jahr:
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Für jeden Tag gibt es dann zunächst eine „tollstes Foto des Tages“-Doppelseite mit einer kurzen Zusammenfassung im Telegramm-Stil. Also „Hier gefrühstückt +++ da am Strand spazierengegangen +++ dort geschnorchelt und Fische gesehen +++ diese interessanten Menschen getroffen +++ das hier gegessen am Abend“:

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Anschließend  1-4 Doppelseiten mit Details des Tages, je nachdem, was wir halt so gemacht haben. Texte habe ich da bewusst weggelassen, hier sollen die Fotos sprechen. Und falls mir die Details mal entfallen, kann ich ja immer noch in mein „Tagebuch“ gucken…

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Ganz am Ende des Buches kommen noch ein paar „Sonderseiten“ – alle möglichen Fotos, die nicht direkt einem Tag zuzuordnen sind, also nichts mit Sehenswürdigkeiten oder Orten zu tun haben. Fast immer dabei: lustige Schilder, witzige Werbungen oder überraschende Details an Menschen oder Gebäuden. Auch gerne genommen: eine Seite mit allerlei Leckereien, die wir so im Laufe des Urlaubs zu uns genommen haben:

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Das USA-2008-Buch sieht ein bisschen anders aus – alle Seiten haben schwarzen Hintergrund, hier ist viel mehr Text mit drin. Und kürzer ist es auch irgendwie, liegt bestimmt daran, dass es dort außer roten Steinen wenig „Merkwürdigkeiten“ gab, mangels Zivilisation 😉

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(ihr glaubt übrigens gar nicht, wie viele Fotos wir von diesen Palmen gemacht haben, bis der Skateboardfahrer endlich genau richtig mit auf dem Bild war…)

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(seht ihr den Mond da unter dem Arch?)

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Und die werden jetzt tatsächlich nicht verschenkt, sondern das sind MEINE. Der Herr des Hauses darf sie gerne mal ansehen, oder auch zeigen, aber nach kurzem Überlegen werde ich sie ihm nicht schenken. Weihnachten ist ja eh gerade vorbei, also komme ich da nicht in Versuchung… Dann bleiben mir jetzt also nur noch 4 halbfertige Bücher, und vielleicht schaffe ich ja sogar noch eins, bevor der Rabatt ausläuft – 2 Tage habe ich noch!

4 Gedanken zu „Fotobuecher“

  1. Coole Bücher! Ihr macht aber auch immer so viele tolle Fotos, da werden Blog und Bücher echt klasse. Ich glaube ich müsste mich viel häufiger dazu zwingen Fotos zu machen im Urlaub. Damit ich auch mal so schöne Memoiren erstellen kann. man ist schließlich selten genug im Urlaub, und sie sind immer viel zu schnell größtenteils wieder in Vergessenheit geraten.

  2. DAS habe ich auch noch vor mir. Habe mal vor 4 Jahren ein Fotobuch gestaltet – als Testerin. Hmmm, es war nett, aber die Bilder waren viel zu dunkel. Heute habe ich Bildbearbeitungsprogramme und mein LG hat mittlerweile eine Ausbildung als Mediengestalter gemacht. Doof, wenn wir nun nicht endlich mal anfangen würden unsere Erlebnisfotos, statt auf der Festplatte oder in der Schublade verrotten zu lassen, in Bücherform zu bringen. Das es sich lohnt, sieht man ja an deinen Büchern. Toll!

    LG AnnaS

    1. bin schon total gespannt, wie sie „in echt“ aussehen – hoffe, dass sie morgen oder Freitag kommen! Ich habe auch einige nachbearbeitet, allerdings spinnt mein Monitor zuhause immer ein bisschen, manchmal wird es dann auf einmal seeeeehr bunt, wenn man’s ausdruckt…

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