Soooo nicht… oder: Cupcake-Lektionen

Letzte Woche habe ich meine Kollegen mit einer Ladung Cupcakes beglückt. Und natürlich sollte das wieder was Besonderes sein, einfach nur mit einem Marmorkuchen würde ich da ja eher nicht auflaufen…

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Letzte Woche habe ich meine Kollegen mit einer Ladung Cupcakes beglückt. Und natürlich sollte das wieder was Besonderes sein, einfach nur mit einem Marmorkuchen würde ich da ja eher nicht auflaufen (das ist der Nachteil, wenn man ihnen sonst gelegentlich mal Schwein-auf-Schokolade-Torten oder Angry Birds Cakepops oder Krümelmonster-Muffins zeigt…)

Eine Kollegin hatte sich Krümelmonster gewünscht, und ich habe das dann mal auf eine ganze Familie ausgeweitet. So weit, so gut. Aber… die wollten nicht so ganz, wie ich wollte. Das Ergebnis war dann auch nicht das, was ich normalerweise hier zeigen würde. Warum ich’s dann doch mache? Damit ihr seht, dass es durchaus auch mal nicht-tolle-Dinge gibt, wenn ich werkel/backe/kreativ bin :-)

Fehler 1: Zuviel Teig in den Muffinförmchen
OK, wenn man’s genau nimmt, war Fehler 0 schon, dass ich gar keine Papierförmchen mehr hatte. Blöd, wenn einem das auffällt, wenn der erste Teig schon angerührt ist. Der Herr des Hauses war beschäftigt, den konnte ich nicht losschicken. Tja. Na gut, dann eben ohne Förmchen, ab mit dem Teig ins Muffinblech. Backen klappt problemlos, nur gehen die doofen Dinger auf. Total überraschend natürlich, haben die doch noch niiiiieeeee getan! Den Hausherrn hat’s gefreut, er hat die vier Muffins bekommen, die nicht am Stück aus dem Blech herausgekommen sind…

Fehler 2: Kokosraspeln färben ohne Handschuhe
Kann man machen, muss man aber nicht. Weiß ich eigentlich auch. Hilft aber nicht, wenn man die Farbe schon an den Pfoten hat, wenn es einem wieder einfällt. Und Lebensmittelfarbe färbt echt gut – die von Dr.Ö geht ja noch, aber die aus Amerika… puh… drei Tage hatte ich noch was davon, und ja, ich habe mir mehrfach und mit Nagelbürstenschrubberei die Hände gewaschen, bevor einer fragt.

Fehler 3: zu früh verdekoriert
Zum Backen habe ich den Abend reserviert und auch ganz gut ausgenutzt (inklusive zum-Supermarkt-laufen-und-Lebensmittelfarbe-holen habe ich ca. 3,5h in der Küche gestanden). Hätte ich mal der Müdigkeit nachgegeben und die Dekoration erst am nächsten Morgen oder gar erst im Büro auf den Cupcakes verteilt… Merke: Zuckeraugen zerlaufen udn sehen dann ein bisschen zombie-haft aus, M&M-Nasen färben gräuslich ab – die ganze Farbe ist hinterher im Frosting, das M&M wirken wie ausgewaschen.

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Fehler 4: mit Alufolie abgedeckt
Der Herr des Hauses meint, es lag an der Luftfeuchtigkeit – die Muffins hatten wohl noch Restwärme. Das (also das mit der Luftfeuchtigkeit) hat schon mein Chemielehrer immer behauptet, wenn ein Experiment nicht geklappt hat, also ist das vermutlich ein valider Grund. Ich vermute ja eher, dass es die Feuchtigkeit aus dem Topping war, die in die Kekse gezogen ist. Jedenfalls waren alle Krümelmonster-Kekse total durchgeweicht. Und wenn man das mit einer Lage Alufolie abdeckt, schließlich will man die Dinger ja noch transportieren, dann führt das zu Bruchschäden. Und zwar flächendeckend, ich glaube nicht, dass auch nur einer heile geblieben ist…

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Fehlt nur noch, dass einer der Gäste Vegetarier gewesen wäre – ich hatte nämlich ausnahmsweise mal keine Cupcakes mit „nur Streuseln“ – weil doch Vegetarier nichts essen, was mal ein Gesicht hatte (oder in diesem Fall: noch hat)… :-)

1 Gedanke zu „Soooo nicht… oder: Cupcake-Lektionen“

  1. *kicher*, aber sie sehen trotzdem super aus. Und in sich stimmig sind sie auch, der blaue Krümel auf dem letzen Foto schaut drein, als würde er die Augen über den Matschkeks verdrehen :D. Die Idee mit den Outtakes find ich generell klasse, das muss ich mal adaptieren.
    Liebe Grüße Heike

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