Typisch IKEA

Passiert nicht soooo oft, aber letztens meinte der Herr des Hauses, wir bräuchten da mal was von IKEA (meistens bin ich die treibende Kraft… kennt ihr wahrscheinlich?). Da bin ich dabei, beziehungsweise diesmal sogar alleine…

ikeaeinkauf

Passiert nicht soooo oft, aber letztens meinte der Herr des Hauses, wir bräuchten da mal was von IKEA (meistens bin ich die treibende Kraft… kennt ihr wahrscheinlich?). Da bin ich dabei, beziehungsweise diesmal sogar alleine, weil er abends keine Lust hatte nochmal loszufahren.

Also los, klarer Auftrag, wir brauchen 1,7m schwarzen einfachen billigen Stoff. Kein Problem, das Internet sagt, es sind noch 27 (Stück? Liter? wir vermuten mal Meter) vorhanden. Erster Fehler – das stimmt zumindest bei Stoffen nie, das Warenwirtschaftssystem scheint nicht mit den Stoffwaagen zu kooperieren.

Abends um 20h ist es auf dem Parkplatz schön leer, das fängt schonmal gut an. Da ich ja nur ein bisschen Stoff brauche, nehme ich tapfer und voller guter Vorsätze weder einen Wagen noch eine Tasche mit. Das bisschen Stoff kann ich ja prima tragen. Zweiter Fehler – denn selbst, wenn ich alle Abkürzungen genommen hätte, wäre ich mindestens durch die Küchenabteilung gekommen, um zum Stoff zu gelangen. Habe ich aber natürlich nicht…

Nach einem kurzen Schlenker durch die IKEA Family-Ecke (da gibt’s das kostenlose Ikea-Magazin) geht’s direkt runter. Erster Stopp: die Küchenkramabteilung… och ja… lauter tolle Dinge gibt’s da… und ich habe offiziell (also inoffiziell, der Hausherr erklärt mich für offiziell übergeschnappt, wenn er’s mitbekommt) mein erstes Prop gekauft. Normale Menschen nennen das vermutlich „Deko-Objekt für Fotos“, Blogger sagen Prop dazu. Also ein Dingsda, das man als Unter- oder Hintergrund für Blogfotos benutzt. Tischdecken, Geschirrtücher, Blümchenteller… sowas halt. Bei mir ist es ein Platzset in schwarz-weiß-gestreift, das macht sich bestimmt gut unter einem weißen oder schwarz-weißen Teller mit buntem Essen oder farbenfrohen Cupcakes, oder?

Immer noch keine Tasche nötig. Jetzt könnte man die Abkürzung nehmen und fast direkt am Ausgang rauskommen. Könnte man. Macht man aber nicht. Denn vielleicht findet man ja noch was… also was richtig Nötiges, was man dringend braucht. Bügel zum Beispiel. Ich habe irgendwann meinen Kleiderschrank auf einheitliche Bügel umgestellt – das fand der Herr des Hauses unnötig, aber er nutzt sie auch gerne mit. Daher werden sie manchmal knapp, wenn ich Sachen aufhängen möchte. Schwupps – nun isses passiert, ich brauche eine Tasche, sonst wird das aber auch wirklich zu unbequem mit dem ganzen Kram in der Hand…

ikeaeinkauf

Ach so, den Stoff, den ich eigentlich kaufen wollte, gab’s natürlich nicht. Kommt am Mittwoch, vielleicht. Ist dann aber eh zu spät, ich bräuchte ihn sofort, jedenfalls vor Mittwoch. Nun ja, Frau weiß sich zu helfen und kauft einfach ein schwarzes Spannbettlaken, das geht auch. Und der Besuch hat sich ja trotzdem gelohnt :-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *