Von der Idee zur Praline (I)

Ihr habt abgestimmt (siehe hier *klick*) – und nun versuche ich, die drei Pralinensorten mit den meisten Stimmen umzusetzen. Heute habe ich mich mit Silkes Vorschlag „Karamell und Keks“ beschäftigt…

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Ihr habt abgestimmt (siehe hier *klick*) – und nun versuche ich, die drei Pralinensorten mit den meisten Stimmen umzusetzen. Heute habe ich mich mit Silkes Vorschlag „Karamell und Keks“ beschäftigt.

Die Kekse habe ich diesmal gekauft, beim nächsten Mal teste ich da auch noch eine Eigenkreation. Aber glutenfreie Kekse sind nicht ganz einfach, wenn man sie fest, aber nicht staubig hinbekommen möchte. Also muss es für heute auch mal ein Fertigprodukt (hier: Glutano Hoops) tun, ich verspreche, dass man das hinterher nicht mehr erkennen kann 😉

Die Karamellmasse dagegen habe ich selbstgemacht. Das Rezept kommt vom Chefkoch (*klick*) und besteht nur aus Zucker, Butter, Milch, Salz und Vanillezucker. Erstaunlich, wie lecker das werden kann! Hier die dazugehörige Foto-Love-Story – ich weiß, wovon ich rede, ich habe das schon probiert…

 

1. Butter (100g) schmelzen, 2. Zucker (250g), Vanillezucker (1 Tüte) und Salz (1 Prise) hinzugeben
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3. vermischen und 4. Milch (700ml) dazugeben
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5. rühren, rühren, rühren, gefolgt von 6. weiterrühren
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Anders als im Rezept angegeben habe ich deutlich länger als 30 Minuten gebraucht, so ungefähr 75 Minuten dürften es gewesen sein. Erst dann wurde die Masse bräunlicher und vor allem langsam fester. Mein Problem war, dass ich nicht wusste, ob sie später beim Abkühlen noch fester wird oder ob ich sie bis zum gewünschten Zustand im Topf weiterrühren muss… im Nachhinein kann ich sagen: sie wird noch fester, aber nicht zu sehr (also nicht knusprig).

8. Als ich dachte, nun wäre es langsam gut, habe ich die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Glasform gegossen und grob verteilt. Da ich das ja später eh zu Pralinen verwursten wollte, kam es auf die Optik nicht so an. Ansonsten hätte ich das vielleicht in meine Schokoladentäfelchenformen gegossen oder zumindest noch schön glattgestrichen…

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Eine Stunde in der Küche, dann eine Stunde im Kühlschrank abkühlen lassen. In der Zwischenzeit habe ich schonmal die Pralinenformen rausgeholt und die erste Schicht Schokolade geschmolzen und eingefüllt. Ich hatte erst überlegt, ob ich die Keksstückchen direkt mit reingebe, aber die Füllzutaten sinken gerne mal nach unten. Und da das jetzige „Unten“ ja später das „Oben“ der Praline wird, gucken sie dann da raus, sieht doof aus. Daher Schokolade erstmal festwerden lassen.

Und nun kommt der Pralinen-Baukasten-Teil: Kekse in kleine Stückchen schneiden. Aus dem Karamell kleine Kugeln abnehmen und zu Scheiben formen, die ein bisschen kleiner sind als die Pralinen. Auf die Schokolade legen und die Keksstücke leicht reindrücken (so können sie später beim Eingießen der Schokolade nicht an den Rand rutschen).

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Das war’s dann schon fast, noch schnell etwas weitere Schokolade (Vollmilch, ich finde, das passt hier am besten) schmelzen und draufgeben, ein bisschen klopfen/schütteln, damit sie sich verteilt. Wie gut das geklappt hat, sehen wir dann mal… oder es ist uns egal und wir stecken die Praline gleich ganz in den Mund? Und so sieht sie nun aus, die Gewinnerpraline (sorry, bisschen verrauscht, muss  nochmal ein neues Foto machen):

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Wenn ihr euch die Karamell-Menge oben anseht (und auf dem Foto sieht man nur zwei Drittel oder so), wird übrigens klar, dass ich die nicht komplett verarbeitet habe, oder? Also muss ich damit noch ein bisschen weiter experimentieren, schätze ich. Einen Versuch habe ich gleich mal gemacht und dabei die Schokoladengießformen eingeweiht, die ich von meinem Patenteenie zum Geburtstag bekommen habe. Eine Schicht Keksbröckchen, dann Schokolade, glattklopfen, Karamell zwischen Gefrierbeuteln ausrollen, passende Größe ausschneiden, drauflegen und mit weiterer Schokolade abdecken. Getestet wird heute Abend!

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Eine Verpackung für die Pralinen habe ich mir auch schon überlegt, die zeige ich euch dann morgen oder so… und natürlich bekommt ihr auch noch die beiden anderen Pralinengewinnersorten zu sehen: „Nougat mit Haselnusssplittern“ und „Joghurt mit Erdbeer und Blaubeer“… für letztere muss ich aber erstmal getrocknete Erdbeeren und Blaubeeren finden, das könnte ein paar Tage dauern!

9 Gedanken zu „Von der Idee zur Praline (I)“

    1. Dann mal her mit der Adresse, Silke… die nächste Ladung ist für dich, diese hier wird morgen meinen Kollegen zum Opfer fallen, fürchte ich :-)

  1. Nach deinen ersten Pralinenenxperimenten hast du mich übrigens angefixt. 😉 Hab mir schnell bei Amazon Pralinenformen bestellt (z.B. diese hier: http://www.amazon.de/gp/product/B0015PNT98) und mehrere Sorten ausprobiert. Die Variante Nougat mit Haselnussplittern habe ich mittlerweile schon mehrfach produziert und verschiedenen Bittergrade der Schokolade getestet. Am besten schmeckt mir die Mischung aus einer Tafel Vollmilch (33%) und Zartbitter (50%). Insgesamt ist aber alles saulecker! :)

    1. Hallo Claudia,
      danke fuer den Tipp! das werde ich mir mal ansehen, und ich bin sicher, hier gibt es bald wieder neue Sorten zu sehen :-)
      LG Nicola

  2. Ich möchte mich hier auch noch für „meine Pralinenprobe“ bedanken! Sie sind wirklich sehr lecker und kommen dem „Original“ sehr nahe. Hut ab, liebe Nicola! Auch für die viele Arbeit, die in diesen Pralinen steckt.
    Das war nicht meine Absicht, als ich diese Variante vorgschlagen habe. *schäm*

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