Wir sind Jamie-fiziert

Zum Geburtstag und vom Weihnachtsmann habe ich zwei neue Bücher bekommen – Essen ist fertig und Natürlich Jamie – Meine Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterrezepte, da kochen wir uns (mit Kochgruppe oder alleine) zur Zeit durch…

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Zum Geburtstag und vom Weihnachtsmann habe ich zwei neue Jamie-Oliver-Bücher bekommen: Essen ist fertig und Natürlich Jamie – Meine Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterrezepte. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, so lecker sieht das alles aus. Selbst an Weihnachten ist mir da beim Lesen das Wasser im Mund zusammengelaufen, obwohl ich absolut überhaupt keinen Hunger hatte nach den diversen Festessen…

Und nun kochen wir uns also – mit Kochgruppe oder alleine – nach und nach durch die verlockendsten Rezepte, und natürlich dürft ihr mal gucken.

Gericht 1: Chicken Tikka Masala

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Wow – das war unglaublich lecker. Samstag haben wir für uns zu zweit aus „Essen ist fertig“ gekocht, weil die übrigen Kochgruppenjungs sich Donnerstag etwas anderes ausgesucht hatten (siehe unten). Der Herr des Hauses wollte gerne ein Hähnchencurry essen, also haben wir ein buntes Sammelsurium von Gewürzen und Aromen zusammengemixt und ein absolut hervorragendes Gericht gezaubert. Rechts im Bild die Zutaten (plus Fleisch und Tomatenmark und Wasser und Salz).

Da hätten wir: grüne Pepperoni, Limetten bzw. deren Saft, Zwiebeln, Knoblauchzehen, Ingwer, Senfkörner, frischer Koriander, Cashewkerne, Garam Masala (ok, wir hatten anderes Currypulver, es gab keins), Paprikapulver, frisch gemörserter Koriandersamen, Kreuzkümmel.

Knoblauch und Ingwer werden gerieben und mit den Pepperoni und den Gewürzen vermischt. Kann ein Rezept eigentlich schlecht schmecken, wenn es schon mit „Senfkörner in heißem Öl rösten, bis sie in der Pfanne hochspringen“ beginnt und dann mit Gewürzemörsern weitergeht? Ich glaube nicht…

Diese Hälfte dieser duftenden Mischung wird nun mit Joghurt vermischt und das Fleisch darin mariniert, anschließend wird es angebraten:

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Die zweite Hälfte der Mischung wird mit den in Scheiben geschnittenen Zwiebeln gedünstet, bis letztere weich sind:

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Dann kommt Wasser, Salz und Tomatenmark dazu, am Ende noch etwas Sahne. Das Fleisch kommt zum Schluss in die Soße. Koriander und Limettensaft drübergeben, Reis drunter, fertig.

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Sooooooo lecker… wäre gestern noch Ingwer und Fleisch da gewesen, hätten wir das glatt nochmal gekocht. Würzig, cremig, ein Tick Pepperoni-Schärfe, einfach toll. DAS machen wir definitiv nicht erst dann wieder, wenn wir alle Bücher durchgekocht haben… das gibt’s bald nochmal.

 

Gericht 2: Hähnchen mit Tomaten aus dem Backofen

Letzten Donnerstag haben wir in der Kochgruppe was ganz einfaches gekocht – wobei „kochen“ fast schon zuviel gesagt ist. Hähnchenschenkel salzen und pfeffern, in den Bräter legen. Kirschtomaten und kleingeschnittene Eiertomaten und die ungeschälten Zehen einer ganzen Knoblauchknolle darauf verteilen. Außerdem eine Handvoll Basilikum drübergeben.

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Jetzt noch eine kleingeschnittene rote Pepperoni, eine Handvoll kleine Kartoffeln und eine Dose große weiße Bohnen daraufgeben und etwas Olivenöl darübergießen.
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Ab in den Ofen und 1,5 Stunden garen, dabei 2x umrühren (wenn man denn kann – bei uns war der Bräter sehr voll). Das war’s schon… So sah das Ergebnis aus:

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Beim nächsten Mal werden wir noch ein paar weitere Kräuter (Thymian, Rosmarin) hinzufügen, außerdem die Hähnchenschenkel nach dem letzten Umrühren ganz nach oben legen, damit sie nicht nur lecker, sondern auch knusprig werden. Ach ja, und wir werden keine Eiertomaten nehmen, jedenfalls nicht im Winter, weil die so wenig Geschmack hatten. Klingt jetzt so, als wäre es nicht gut gewesen – stimmt gar nicht, es war richtig, richtig lecker. Aber ein bisschen optimieren kann man ja immer :-)

 

Gericht 3: Bubble and Squeak

Das dritte Gericht haben wir in der Woche vor Weihnachten in der Kochgruppe gekocht. Es war optisch sehr… hm… britisch, daher haben wir wohl keine Fotos gemacht. Es war aber ausgesprochen lecker!

Dazu werden Kartoffeln mit verschiedenen Wintergemüsen (bei uns: Steckrübe, Pastinake, Lauch) gar gekocht. Anschließend werden erst Maronen in einer heißen Pfanne zerdrückt, dann kommt das Gemüse dazu und alles wird gestampft – aber nicht ganz fein, sondern schon noch mit Stückchen. Das Ganze wird zu einem Fladen plattgedrückt und eine halbe Stunde lang (zwischendrin wenden) in der Pfanne gebraten, so dass es eine leichte Kruste bekommt. In einem Stück wenden geht übrigens nicht, aber in Vierteln haben wir es einigermaßen unfallfrei hinbekommen.

Dazu gab es Bratwurst aus dem Bräter – Zwiebeln in Ringe schneiden, in einen heißen Bräter, Würstchen mit Olivenöl und Salz/Pfeffer/Muskat einreiben, auf die Zwiebeln legen und ein paar Lorbeerblätter dazwischenstecken. Dann nur noch in den Ofen und am Ende braun und knusprig rausholen. Die Zwiebeln wurden dann noch mit Balsamico und Brühe ver-soßt.

Das ist so richtig schön winterliche Hausmannskost, vor allem die Kartoffel-Gemüse-Mischung ist toll, weil bei jedem Bissen andere Geschmacksrichtungen dominieren. Mal hat man mehr Pastinake im Mund, mal mehr Lauch, mal vor allem Maronen… Mjam! Und beim nächsten Mal mache ich auch ein Foto, versprochen…

 

PS: nicht vergessen – rechts in der Sidebar läuft die Pralinenabstimmung!

7 Gedanken zu „Wir sind Jamie-fiziert“

  1. Trotz Deiner Warnung… so von wegen Hunger und so… bin ich in den Beitrag gehüpft. Sieht alles sehr lecker aus.
    Jamie ist toll. Ich schaue sehr oft die Sendung und ich liebe seine Kreativität.
    Naja, im Moment verzichte ich aber, habe die Veganerchallenge angefangen…und was man anfängt, muss man auch durchziehen, gell? 😉

    Liebe Grüße von AnnaS

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