Zweimal selbstgemacht

Oh oh… ich habe ein gaaanz schlechtes Gewissen, weil ich so lange nicht dazu gekommen bin, was im Blog zu posten. Irgendwie hatte ich ein paar andere Baustellen (nichts schlimmes, nur viel um die Ohren) und da ist das hier alles liegengeblieben.

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Oh oh… ich habe ein gaaanz schlechtes Gewissen, weil ich so lange nicht dazu gekommen bin, was im Blog zu posten. Irgendwie hatte ich ein paar andere Baustellen (nichts schlimmes, nur viel um die Ohren) und da ist das hier alles liegengeblieben. Nun ist es hoffentlich wieder etwas ruhiger und ich kann mich mehr dem basteln, dekorieren, backen und anderen kreativen Dingen widmen. Ideen habe ich nach wie vor genug!

Für heute nur zwei ganz kleine Tipps für Selbstgemachtes:

Erstens mache ich seit langem meinen Schokopudding selbst. Ohne Tütchen heißt das. Ist sooo einfach und viel leckerer als von Dr.Ö, und die Zutaten haben wir eigentlich immer im Haus. Es kommt also durchaus vor, dass wir abends zum Fernsehen noch spontan einen leckeren Pudding kochen. Der schmeckt nämlich auch warm.

Und so geht’s: 500ml Milch aufkochen, vorher ein paar Esslöffel abnehmen und in ein Marmeladenglas geben. 60g Zucker, 40g Speisestärke und 40-60g echtes Kakaopulver mischen und dann mit der Milch im Marmeladenglas mischen – also am besten gut schütteln. Die Zucker- und Kakaomenge ist natürlich Geschmackssache, ich mag zum Beispiel gerne viiiiiiel Schokogeschmack. Wenn die Milch kocht, die angerührte Schokolade unterrühren und fertig.

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Und dann haben wir am Dienstag beim Kochen (ja, die Kochgruppe gibts noch, nur haben wir in letzter Zeit irgendwie nicht so fotogene Dinge gekocht) spontan was ausprobiert. Nach den Osterfeiertagen wollten wir was Gesundes, haben also nur einen Salat gemacht und dazu frisches Baguette gebacken.

Und da kam mir plötzlich ein Gedanke. Also mehrere Gedanken, wenn ich ehrlich bin:

Hm, wir haben noch einen Becher Sahne im Kühlschrank, den wir nicht brauchen.

Zu frischem Baguette schmeckt Kräuter- oder Salzbutter.

Butter haben wir noch. Aber auch einen Becher Sahne.

Jamie Oliver hat letztens in einer Sendung Butter selbstgemacht. Und man weiß ja auch, dass Butter aus Sahne gemacht wird.

Sollen wir…? Ja, wir sollen. Die Jungs waren eventuell nicht so richtig überzeugt, aber ich habe meine Bestimmer-Karte gezogen und schwupps, Butterproduktion beginnt.

Viel einfacher kann man ja wohl wirklich nichts selbermachen – Sahne in Rührbecher, Mixer reinhalten, anschalten, festhalten, warten. Kurz kam bei C. der Gedanke auf, man könne das ja auch mit Schütteln und Marmeladenglas machen. Ich hab’s ihm angeboten, er wollte dann doch lieber mixen.

Bin total fasziniert – erst kommt Schlagsahne, dann kommen Klümpchen, dann ändert sich länger nichts, und dann – hat man auf einmal ganz viel Flüssigkeit und darin einen Klumpen Butter. Toll!!!

Wie bei Jamie gesehen, habe ich die Butter dann in einem Sieb abtropfen lassen und anschließend etwas durchgeknetet. Grobes Salz aus Schweden (glaube ich, war ein Geschenk) draufgestreut, untergerührt – soooo lecker:

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Und was macht ihr so selbst? Irgendwelche kreativen Vorschläge? Gerade diese „kleinen“ Dinge finde ich super, aber manchmal kommt man ja gar nicht drauf, es einfach mal zu probieren…

1 Gedanke zu „Zweimal selbstgemacht“

  1. Butter habe ich vor 2 Wochen selbst gemacht. Aus Versehen! Ich wollte Sahne zum Kuchen in der Küchenmaschine schlagen. Also angestellt und dann mal eben den Kuchen auf die Platte legen und die Sahne vergessen. Die Maschine ist ja schließlich gar nicht laut. *hust* Nach ein paar Minuten ist mir die Sahne wieder eingefallen und siehe da, es war schon über das Sahnestadium hinaus geschlagen. Da ich vor einer Weile aber schon mal Butter gemacht hatte, habe ich einfach weiter laufen lassen. Es gab zwar keine Sahne zum Kuchen, aber dafür am nächsten Morgen leckere frische Butter.

    Pudding werde ich auch mal versuchen. Danke für das Rezept!

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